Daniel Kehlmann

1957 in München in eine Künstlerfamilie geboren, zieht Daniel Kehlmann sechs Jahre später nach Wien. Dort studiert er später Philosophie und Germanistik. 1997 erscheint mit »Beerholms Vorstellung« sein erster Roman. Es folgen der Erzählband »Unter der Sonne« (1998), der Roman »Mahlers Zeit« (1999) und die Novelle »Der fernste Ort« (2001). Ein großer, auch internationaler Erfolg stellt sich allerdings erst mit dem 2003 erschienenen Roman »Ich und Kaminski« ein. Der Durchbruch gelang schließlich 2005 mit »Die Vermessung der Welt«. 2009 erscheint »Ruhm«. Seit 2006 hat Daniel Kehlmann zudem verschiedene Poetikdozenturen und Gastprofessuren, unter anderem in Göttingen, Tübingen und New York, inne – teilweise sind seine Vorlesungen in dem Sammelband »Diese sehr ernsten Scherze« (2007) erschienen. Neben seinen erzählenden Werken erscheint 2005 der Essayband »Wo ist Carlos Montúfar?«. 2011 ist zudem sein erstes Theaterstück »Geister in Princeton« im Schauspielhaus Graz uraufgeführt worden. 2000 erhielt er ein Stipendium des Literarischen Colloquium Berlin. Daniel Kehlmann wurde unter anderem mit dem Kleist-Preis (2006) und dem Thomas Mann-Preis (2008) ausgezeichnet. – Abbildung: Kehlmann auf der Leipziger Buchmesse 2009. Bildquelle: Wikimedia Commons. Lizenz: CreativeCommons CC-BY-SA 3.0.

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