Sötbier

Der alte Sötbier ist Buchhalter in der Papierfabrik Heßling in Netzig. Er wird nach dem Tode des alten Heßling neben Diederich zum Vormund für dessen Schwestern Emmi und Magda bestimmt. Während Diederichs Aufenthalt in Berlin führt Sötbier die Geschäfte in Netzig und kümmert sich um die Zuweisung der monatlichen Budgets der Familienmitglieder. Sötbier ist zuverlässig und vorsichtig. Er teilt jedem Familienmitglied rechtzeitig das monatliche Budget zu. Als Diederich einen neuen Holländer für die Fabrik bestellen will, rät Sötbier von der Anschaffung ab, weil sie in seinen Augen der Firma keinen Nutzen bringt. Sötbier missbilligt Diederichs Verquickung von Geschäft und Politik und steht vielen seiner Entscheidungen kritisch gegenüber. Als er erfährt, dass Diederich das elterliche Haus und Grundstück verkaufen will, kommt es zur offenen Konfrontation. Diederich fordert Sötbier daraufhin auf, sein Entlassungsgesuch einzureichen. Danach versucht Sötbier mehrfach, Diederichs politische Feinde zu unterstützen, um sich zu rächen.