Bierbohm

Bundestagsabgeordneter für Keetenheuves Partei. Als Ausschussroutinier reagiert er missbilligend, als Keetenheuve zu spät zur Sitzung kommt, auf der der Neubau von Bergarbeitersiedlungen besprochen werden soll. Wie sein Kollege Heineweg befürwortet Bierbohm die »Mindestkosten, die Mindestquadratmeter, die Mindestwohnung«, er ist »für das Schrebergartenglück« (II, 313). Für Keetenheuve sehen Heineweg und Bierbohm »wie kleine Spieler aus, die mit geringem Einsatz […] vom Glück das Tagegeld erpressen wollten. Dabei ging das Spiel um Menschen, um große Summen und um die Zukunft« (II, 311). In der Plenarsitzung beschränkt sich Bierbohms politisches Wirken auf einen Zwischenruf.